Eine klassische Antiqua für Crescendo

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Der Verlag Port­Me­dia aus München hat uns kürz­lich gebeten, bei der Suche nach einer neuen Schrift für das Klas­sik­ma­ga­zin Crescendo behilf­lich zu sein. Die neue Schrift soll die Lesbar­keit der redak­tio­nel­len Beiträge verbes­sern, platz­spa­rend sein und hohe grafi­sche Quali­tä­ten besit­zen.Klassikmagazin Crescendo 2007/04

Seit Ausgabe 04/2007 wird nun eine neue Schrift­fa­mi­lie für Crescendo einge­setzt: die Toshna von Andreas Seidel.

Die Toshna ist eine Neuent­wick­lung auf Basis fran­zö­si­scher Renaissance‐Antiqua‐Schriften mit viel Liebe zum Detail. Ihre Anmu­tung ist elegant und eigen­wil­lig ohne aufdring­lich zu wirken. Als Head­line­schrift wirkt sie verhal­ten plaka­tiv und fast kalli­gra­fisch. Im Fließ­text ist sie harmo­nisch, konser­va­tiv und auch bei kleinen Schrift­gra­den sehr gut lesbar.

Da sich die Toshna noch teil­weise in der Entwick­lung befin­det, ist sie derzeit nicht auf dem freien Markt erhält­lich. Aufgrund unserer Initia­tive hat der Desi­gner der Schrift, Herr Seidel, aber vorab einer Nutzung dieser klas­si­schen Antiqua in diesem Magazin zuge­stimmt. Die fertige Toshna wird voraus­sicht­lich Anfang 2008 bei der German Type Foundry (gtf) erhält­lich sein.
Nach­trag vom 4. Januar 2008: Jetzt ist es amtlich. Die Toshna von Andreas Seidel kann auf toshna.germantype.com betrach­tet und auf www.germantype.com/toshna herun­ter­ge­la­den werden (siehe auch Artikel im Font­blog und im type­FO­RUM)!

Mit der Toshna erhält das Magazin Crescendo einen unver­wech­sel­ba­ren, eigenen Charak­ter. Aufgrund der hohen Quali­tät der OpenType‐Fonts – unter anderem werden mehrere opti­sche Größen und verschie­dene Ziffern­sätze ange­bo­ten – macht es richtig Spaß, mit ihr zu arbei­ten. Von selbst wären wir vermut­lich noch nicht auf diese Schrift aufmerk­sam gewor­den. Vielen Dank an aurum:media! Wir freuen uns schon auf den im Herbst erschei­nen­den Bold‐Schnitt.“
Winfried Hanu­schik, Heraus­ge­ber von Cresendo

Das Klas­sik­ma­ga­zin Crescendo kann bei Port­Me­dia im Archiv kosten­los als PDF geladen oder als gedruck­tes Probe­heft bestellt werden.


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