<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>aurum:media &#187; Typografie</title>
	<atom:link href="http://aurum-media.com/news/category/typografie/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://aurum-media.com</link>
	<description>Agentur für visuelle Kommunikation</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Jan 2012 12:30:11 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>And per se Haiti!</title>
		<link>http://aurum-media.com/news/and-per-se-haiti/</link>
		<comments>http://aurum-media.com/news/and-per-se-haiti/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 15:36:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aurum:media</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Typografie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://aurum-media.com/?p=277</guid>
		<description><![CDATA[Das &#38;- bzw. &#38;-Zeichen (englisch: ampersand von »and per se and«) war f&#252;r Typografen, Schriftgestalter und Designer schon immer ein ganz besonderes Zeichen. Liegt es daran, dass diese Glyphe kein Buchstabe ist, aber dennoch heute noch so selbstver&#173;st&#228;ndlich verwendet wird? Oder&#160;an den vielen m&#246;glichen zum Teil fantastischen Erscheinungs&#173;formen dieses Zeichens?
Das »&#38;« ist urspr&#252;nglich eine Ligatur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <span style="font-family: Palatino, 'Book Antiqua', serif; font-style: italic; font-weight:bold;">&amp;-</span> bzw. <span style="font-family: Helvetica, Arial, sans-serif; font-style: normal;">&amp;</span>-Zeichen<a href="http://www.typesociety.org/fontaid.html"><img src="http://aurum-media.com/wp-content/uploads/fontaidiv.jpg" alt="FONTAID IV" title="FONTAID IV" width="170" height="63"  class="alignright size-full wp-image-331"  style='float: right; margin-left: 10px' /></a> (englisch: ampersand von »and per se and«) war f&uuml;r Typografen, Schriftgestalter und Designer schon immer ein ganz besonderes Zeichen. Liegt es daran, dass diese Glyphe kein Buchstabe ist, aber dennoch heute noch so selbstver&shy;st&auml;ndlich verwendet wird? Oder&nbsp;an den vielen m&ouml;glichen zum Teil fantastischen Erscheinungs&shy;formen dieses Zeichens?</p>
<img src="http://aurum-media.com/wp-content/uploads/ampersand-1.png" alt="Font Aid IV - Come Together - 1" title="Font Aid IV - Come Together - 1" width="427" height="90" class="size-full wp-image-355" />
<p><span id="more-277"></span>Das »&amp;« ist urspr&uuml;nglich eine Ligatur (Buchstabenver&shy;schmelzung) der zwei Lettern e und t. »et« bedeutet auf lateinisch soviel wie »und«. Schon ab 79 nach Christus begegnet man auf graffitiartigen Inschriften ersten Vorl&auml;ufern der et-Ligatur. Nachdem es im Gebrauch mehr und mehr vereinfacht und abstrahiert wurde bildet sich ab dem <span class="hwzr cent">6. Jahrhundert</span> eine eigenst&auml;ndige Form des &amp;-Zeichens heraus. In der heute bekannten (doppelst&ouml;ckigen) Form wird es ca. seit dem 19.&thinsp;Jahrhundert verwendet. </p>
<img src="http://aurum-media.com/wp-content/uploads/ampersand-2.png" alt="Font Aid IV - Come Together - 2" title="Font Aid IV - Come Together - 2" width="427" height="90" class="size-full wp-image-357" />
<p>Auch Jan Tschichold hat sich in seinem empfehlens&shy;werten B&uuml;chlein »<a href="http://www.typo-buch.de/isbn/B0025U2LHI">Formenwandlungen der <span class="caps">ET</span>-Zeichen</a>« ausf&uuml;hrlich mit dem damaligen Stand der &amp;-Zeichen auseinander&shy;gesetzt (weitere Infos <a href="http://www.typeforum.de/news_41.htm">hier</a>). Es existieren mehrere ver&shy;schiedene Formen: Am h&auml;ufigsten wird es in der doppelst&ouml;ckigen Form verwendet, die an eine 8 erinnert (<span style="font-family: Helvetica, Arial, sans-serif; font-style: normal;">&amp;</span>). Sehr reizvoll ist die Variante mit einem eher kalli&shy;grafischen Duktus, in der man noch die Lettern e und t erkennen kann (<span style="font-family: Palatino, 'Book Antiqua', serif; font-style: italic; font-weight:bold">&amp;</span>). Nat&uuml;rlich existieren neben weiteren, auf tironischen Noten basierenden, heute nicht mehr gebrauchten Varianten, eine Vielzahl von Zwischenformen.</p>
<img src="http://aurum-media.com/wp-content/uploads/ampersand-3.png" alt="Font Aid IV - Come Together - 3" title="Font Aid IV - Come Together - 3" width="427" height="90" class="size-full wp-image-352" />
<p>Seit dem 15. Februar 2010 existiert nun eine Schrift mit zahlreichen Varianten des &amp;-Zeichens! An die 400 Gestalter (u.&#8202;a. Michael Bundscherer) aus 37 L&auml;ndern folgten der Aufforderung der »Society of Typographic Aficionados (<span class="caps">SOTA</span>)«, f&uuml;r das Projekt »<a href="http://www.typesociety.org/fontaid.html">Font Aid &#8547;</a>« ehrenamtlich ihre eigene Version des Zeichens zu erstellen. Die so entstandene Schrift »Coming Together« kann nun f&uuml;r 20&#8201;$ erworben werden (<a href="http://www.veer.com/products/typedetail.aspx?image=UMT0000515">Veer</a>, <a href="http://www.ascenderfonts.com/font/coming-together-font.aspx">Ascender Fonts</a>, <a href="http://www.fontshop.com/">FontShop</a>, <a href="http://new.myfonts.com/fonts/fontaid/coming-together/">MyFonts</a>). Der komplette Erl&ouml;s aus dem Verkauf der Schrift geht an <a href="http://www.doctorswithoutborders.org/">&Auml;rzte ohne Grenzen</a>, zur Unterst&uuml;tzung der Hilfsma&szlig;nahmen der Erdbebenopfer in Haiti. </p>
<img src="http://aurum-media.com/wp-content/uploads/ampersand-4.png" alt="Font Aid IV - Come Together - 4" title="Font Aid IV - Come Together - 4" width="427" height="90" class="size-full wp-image-353" />
<p>Das »&amp;« sollte &uuml;brigens laut Tschichold im Deutschen nur in Firmen&shy;namen ben&uuml;tzt werden. Im Englischen und im Franz&ouml;sischen darf es auch im Text als Abk&uuml;rzung f&uuml;r »und« gesetzt werden (wobei aber Abk&uuml;rzungen, vor allem  in Flie&szlig;texten, grunds&auml;tzlich eher vermieden werden sollten).</p>
<img src="http://aurum-media.com/wp-content/uploads/ampersand-5.png" alt="Font Aid IV - Come Together - 5" title="Font Aid IV - Come Together - 5" width="427" height="90" class="size-full wp-image-356" />
<p class="klein" style="color:#000000">Alle Abbildungen dieses Textes wurden der Schrift »Coming Together« entnommen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://aurum-media.com/news/and-per-se-haiti/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Magazin f&#252;r alphabete Kultur</title>
		<link>http://aurum-media.com/news/ein-magazin-fuer-alphabete-kultur/</link>
		<comments>http://aurum-media.com/news/ein-magazin-fuer-alphabete-kultur/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 15:09:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Typografie]]></category>
		<category><![CDATA[tgm]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://aurum-media.com/?p=106</guid>
		<description><![CDATA[escehaeriefte ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://aurum-media.com/wp-content/uploads/escehaeriefte_titel-150x150.jpg" alt="escehaeriefte - Titel" title="escehaeriefte - Titel" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-109" style='float: right; margin-left: 15px' />Wir lieben Schrift und Typografie! Nat&uuml;rlich weckte der im Herbst 2008 von der Typo&shy;graphischen Gesellschaft M&uuml;nchen (tgm) ausgeschriebene <a href="http://www.tgm-online.de/tgm/archiv_vortraege_detail.php?art=vortrag&#038;id=294" class="extern">Profi&shy;workshop</a> unser Interesse. Hierbei ging es darum, diese Faszination einzufangen und in einem Magazin zu ver&ouml;ffentlichen.</p>
<p>Geleitet bzw. moderiert wurde der Workshop von Horst Moser und Boris Kochan. Vorab mussten jedoch aus &uuml;ber 40 Bewerbern aus&nbsp;ganz Deutschland zw&ouml;lf Gestalter ausgew&auml;hlt werden, die dieses Vorhaben zusammen umsetzen sollten. Eine Wahl der federf&uuml;hrenden Personen fiel auf unseren Kollegen <a href="http://aurum-media.com/inhaber/">Michael Bundscherer</a>.  </p>
<p>Die beteiligten Gestalter haben es sich nicht einfach gemacht. <span id="more-106"></span> Schlie&szlig;lich wollte man keine weitere schn&ouml;de Fachpublikation etablieren, sondern ein popul&auml;res Magazin, das kurzweilig und hintergr&uuml;ndig Schrift als Ausgangspunkt f&uuml;r die Erforschung unseres Alltags, unserer Umwelt nimmt. Michi Bundscherer hat zum Profi&shy;workshop einige <a href="http://www.flickr.com/photos/tags/tgm:event%3D294/" class="extern">Fotos bei Flickr</a> ver&ouml;ffentlicht.<br />
Einen ersten Eindruck zum Magazin konnte man auch schon durch den mehrseitigen Artikel in der Zeitschrift Novum (<a href="http://www.novumnet.de/de/world-of-novum/aktuell-im-magazin/052009/showroom/focus-editorial-design.html" class="extern">Ausgabe 05&#8260;09</a>) gewinnen.</p>
<p><strong>Jetzt ist das Magazin</strong> mit dem etwas ungew&ouml;hnlichen Namen »<span class="caps">ESCEHAERIEFTE</span>. Magazin f&uuml;r alphabete Kultur« (also eS&#8202;Ce&#8202;Ha&#8202;eR&#8202;I&#8202;eF&#8202;Te) nach monatelanger Arbeit endlich fertig: Es macht richtig Spa&szlig;, sich mit den 120 Seiten zu besch&auml;ftigen. Respekt! </p>
<p><img src="http://aurum-media.com/wp-content/uploads/escehaeriefte-25.jpg" alt="escehaeriefte 25" title="escehaeriefte-25" width="370" height="247" class="alignnone size-full wp-image-126" /><br />
<img src="http://aurum-media.com/wp-content/uploads/escehaeriefte-11.jpg" alt="escehaeriefte 11" title="escehaeriefte-11" width="370" height="247" class="alignnone size-full wp-image-124" /><br />
<img src="http://aurum-media.com/wp-content/uploads/escehaeriefte-28.jpg" alt="escehaeriefte 28" title="escehaeriefte-28" width="370" height="247" class="alignnone size-full wp-image-123" /><br />
<img src="http://aurum-media.com/wp-content/uploads/escehaeriefte-8.jpg" alt="escehaeriefte 8" title="escehaeriefte-8" width="370" height="247" class="alignnone size-full wp-image-125" /><br />
<img src="http://aurum-media.com/wp-content/uploads/escehaeriefte-35.jpg" alt="escehaeriefte 35" title="escehaeriefte-35" width="370" height="247" class="alignnone size-full wp-image-122" /><br />
<img src="http://aurum-media.com/wp-content/uploads/escehaeriefte-46.jpg" alt="escehaeriefte 46" title="escehaeriefte-46" width="370" height="247" class="alignnone size-full wp-image-127" /></p>
<p>Weitere Informationen zum Magazin finden Sie auf <a href="http://www.escehaeriefte.de" class="extern">escehaeriefte.de</a> (<del datetime="2009-10-09T15:59:54+00:00">sobald wir diese Seite fertig haben</del> ;-)</p>
<p>Die Release-Party findet kommenden Freitag, den 17. Juli 2009, ab 18&nbsp;Uhr bei <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=Rumfordstra%C3%9Fe+48,+80469+M%C3%BCnchen+(Literatur+Moths)&#038;sll=48.790447,11.49789&#038;sspn=13.065054,21.203613&#038;ie=UTF8&#038;ll=48.138084,11.576157&#038;spn=0.025832,0.041413&#038;z=15&#038;iwloc=A" class="extern">Literatur Moths</a> statt: kleine Ansprachen und gro&szlig;e Gef&uuml;hle, perlender Wein mit sch&ouml;nen Etiketten und kulinarische Kolumnenlinien. Wir laden alle Freunde unseres Hauses herzlich ein, mit uns zu feiern. (Zuf&auml;llig j&auml;hrt sich an diesem Tag auch das Bestehen von aurum:media zum dritten Mal!)</p>
<p>Von <span class="caps">ESCEHAERIEFTE</span> werden lediglich 1000 Exemplare f&uuml;r 10 Euro in den freien Verkauf gelangen. Zus&auml;tzlich wird jedes tgm-Mitglied eine Ausgabe erhalten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://aurum-media.com/news/ein-magazin-fuer-alphabete-kultur/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lies keine Oden, mein&#160;Sohn, lies die Fahrpl&#228;ne&#160;&#8230;</title>
		<link>http://aurum-media.com/news/lies-keine-oden-mein-sohn-lies-die-fahrplaene/</link>
		<comments>http://aurum-media.com/news/lies-keine-oden-mein-sohn-lies-die-fahrplaene/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 13:31:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aurum:media</dc:creator>
				<category><![CDATA[Typografie]]></category>
		<category><![CDATA[Poster]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://aurum-media.com/?p=63</guid>
		<description><![CDATA[Noch sind Exemplare des Posters &#8222;Fahrplan zur Typografie&#8220; vorhanden. Gestaltet mit der Phoenica, eine Schrift, die der Schrift&#173;designer Ingo Preu&#223; im Rahmen einer Veranstaltung der Typographischen Gesellschaft M&#252;nchen (tgm) vorgestellt hat.

Bei Interesse senden wir Ihnen gerne ein Exemplar f&#252;r 15 Euro zu (inkl. Mwst., zuz&#252;glich Versandkosten). Schreiben Sie uns &#8211; &#252;ber unser Kontaktformular oder per [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch sind Exemplare des Posters &bdquo;Fahrplan zur Typografie&ldquo; vorhanden. Gestaltet mit der Phoenica, eine Schrift, die der Schrift&shy;designer <a href="http://www.germantype.com/cms/front_content.php?idcat=96" class="extern">Ingo Preu&szlig;</a> im Rahmen einer <a href="http://www.tgm-online.de/tgm/archiv_vortraege_detail.php?art=vortrag&#038;id=291" class="extern">Veranstaltung</a> der Typographischen Gesellschaft M&uuml;nchen (tgm) vorgestellt hat.<br />
<a href="http://aurum-media.com/wp-content/uploads/typo-fahrplan.gif"><img src="http://aurum-media.com/wp-content/uploads/typo-fahrplan-300x218.gif" alt="" title="Typo-Fahrplan" width="300" height="218" class="alignnone size-medium wp-image-75" /></a></p>
<p>Bei Interesse senden wir Ihnen gerne ein Exemplar f&uuml;r 15 Euro zu (inkl. Mwst., zuz&uuml;glich Versandkosten). Schreiben Sie uns &ndash; &uuml;ber unser <a href="http://aurum-media.com/kontakt/">Kontaktformular oder per E-Mail</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://aurum-media.com/news/lies-keine-oden-mein-sohn-lies-die-fahrplaene/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Investieren in Typografie</title>
		<link>http://aurum-media.com/news/investieren-in-typografie/</link>
		<comments>http://aurum-media.com/news/investieren-in-typografie/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 13:43:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aurum:media</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Typografie]]></category>
		<category><![CDATA[Programm]]></category>
		<category><![CDATA[sponsoring]]></category>
		<category><![CDATA[tgm]]></category>
		<category><![CDATA[Vier Seiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://aurum-media.com/news/investieren-in-typografie/</guid>
		<description><![CDATA[Die »Typographische Gesellschaft M&#252;nchen e.v. (tgm)« steht f&#252;r Qualit&#228;t und Bildung in der schriftlichen Kommunikation. Sie ist in Europa nicht nur die &#228;lteste, sondern auch gr&#246;&#223;te Einrichtung ihrer&#160;Art.
Die tgm vertritt Werte, die auch uns wichtig sind. Daher ist es uns &#8211; als Agentur mit den Schwerpunkten Konzeption, Gestaltung, Satz und Lithografie &#8211; ein Anliegen, sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://aurum-media.com/wp-content/uploads/tgm-logo.gif' alt='Logo der Typographische Gesellschaft M&#252;nchen e.v. (tgm)' style='float: right; margin-left: 15px' width=33 height=66 /><em>Die <a href="http://aurum-media.com/counter/refer.php?id=12" class="extern">»Typographische Gesellschaft M&uuml;nchen e.v. (tgm)«</a> steht f&uuml;r Qualit&auml;t und Bildung in der schriftlichen Kommunikation. Sie ist in Europa nicht nur die &auml;lteste, sondern auch gr&ouml;&szlig;te Einrichtung ihrer&nbsp;Art.</em></p>
<p>Die tgm vertritt Werte, die auch uns wichtig sind. Daher ist es uns &ndash; als Agentur mit den Schwerpunkten Konzeption, Gestaltung, Satz und Lithografie &ndash; ein Anliegen, sie im Rahmen eines kulturellen Engagements dabei zu unterst&uuml;tzen.</p>
<p><img src='http://aurum-media.com/wp-content/uploads/vier-seiten.gif' alt='tgm Vier Seiten' title='Vier Seiten - Mitteilungen der Typographischen Gesellschaft M&#252;nchen e.V.' style='float: right' />Seit November&nbsp;2006 erstellen wir, in Zusammenarbeit mit dem Chefredakteur Michael Lang, regelm&auml;&szlig;ig die <strong>tgm-Mitgliederzeitschrift »Vier&nbsp;Seiten«.</strong> Michael Bundscherer recherchiert dar&uuml;ber hinaus Termine und Web-Links und steuert manche Abbildung bei.</p>
<p>Auf die Anfrage der Typographischen Gesellschaft, die Gestaltung und Produktion der <strong>Halbjahresprogramme</strong> zum Jahresthema »Wurzeln&#8201;&#38;&#8201;Triebe« zu &uuml;bernehmen, f&uuml;hlten wir uns geehrt und sagten spontan zu. <span id="more-48"></span></p>
<p>Wir entschieden uns f&uuml;r sehr aufwendige, aber auch auff&auml;llige L&ouml;sungen. Die Aufgaben beinhalteten dabei die visuelle Konzeption, Design, Satz, Lithografie und auch Lektorat. Design-Zitate und eigenes Bildmaterial flossen ebenso mit ein. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/bundscherer/2326778407/in/pool-t-g-m/" class="extern"><img src='http://aurum-media.com/wp-content/uploads/tgm-halbjahresprogramm.gif' alt='tgm Halbjahresprogramme 2007⁄2008' title='tgm Halbjahresprogramme 2007⁄2008 - ein Thema, zwei Interpretationen' /></a></p>
<p>Die erste Ausgabe »September 2007 bis M&auml;rz 2008« mit einer Druckveredelung durch »Lackeffekte« wurde von Foag&#8201;&#38;&#8201;Lemkau GmbH gedruckt. Beim zweiten Halbjahresprogramm »M&auml;rz bis August 2008« wurde die Titelseite Hoch&#8209; und Tiefgepr&auml;gt &ndash; um einen genauen Passer zu erreichen in lediglich einem Arbeitsgang. Auf Wunsch des 1.&#8202;Vorsitenden der tgm wurden von diesem Titel zwei verschiedene Varianten gefertigt. Die Umsetzung &uuml;bernahm die Druckerei Eberl&nbsp;GmbH.</p>
<p>Im Rahmen der beiden Halbjahresprogramme wurden zu den zwei tgm-Veranstaltungen <strong>»50 Jahre Helvetica &ndash; Film und Fest«</strong> und <strong>»TypeWalk M&uuml;nchen &ndash; ein typografischer Spaziergang«</strong> von uns die Logos kreiert.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/bundscherer/2328740387/in/pool-t-g-m/" class="extern"><img src='http://aurum-media.com/wp-content/uploads/tgm-typewalk.gif' alt='TypeWalk M&#252;nchen – ein typografischer Spaziergang' title=''TypeWalk M&#252;nchen – ein typografischer Spaziergang' style='float: right' /></a><br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/bundscherer/2326984061/in/pool-t-g-m/" class="extern"><img src='http://aurum-media.com/wp-content/uploads/tgm-helvetica.gif' alt='50 Jahre Helvetica – Film und Fest' title='50 Jahre Helvetica – Film und Fest'  style='float: left' /></a></p>
<p><br style="clear:both"/><br style="clear:both"/></p>
<p>Dieses Engagement fand bereits ein gro&szlig;es Echo. Die Designzeitschrift novum, der Druckspiegel, das <span class="caps">VALUE</span> Magazin, Fontblog.de und viele andere berichteten von den »Vier Seiten« bzw. den »Halbjahresprogrammen«. Es freut uns, dass seit letztem Jahr die Mitgliederanzahl der »Typographischen Gesellschaft M&uuml;nchen e.v. (tgm)« sp&uuml;rbar angestiegen ist.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://aurum-media.com/news/investieren-in-typografie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die neuen Mediengestalter</title>
		<link>http://aurum-media.com/news/die-neuen-mediengestalter/</link>
		<comments>http://aurum-media.com/news/die-neuen-mediengestalter/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Dec 2007 13:10:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Bundscherer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Typografie]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[IHK]]></category>
		<category><![CDATA[Mediengestalter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://aurum-media.com/news/die-neuen-mediengestalter/</guid>
		<description><![CDATA[Der Ausbildungsberuf Mediengestalter existiert in dieser Form seit 1998. Hier wurden unter anderem traditionsreiche Berufe wie der des Schriftsetzers integriert. Seitdem haben ca.&#8201;30 000 Absolventen diese anspruchsvolle Ausbildung abgeschlossen.
Mediengestalter sind sowohl in Industrie wie Handwerk t&#228;tig&#160;&#8211; haupts&#228;chlich in Marketing&#8209; und Kommunikationsagenturen, Designstudios, Mediendienstleistern, Verlagen und anderen Unternehmen der Druck&#8209; und Medienwirtschaft sowie in den Abteilungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Ausbildungsberuf Mediengestalter existiert in dieser Form seit 1998. Hier wurden unter anderem traditionsreiche Berufe wie der des Schriftsetzers integriert. Seitdem haben ca.&#8201;<span class="hwzr digi">30 000</span> Absolventen diese anspruchsvolle Ausbildung abgeschlossen.</em></p>
<p><img src='http://aurum-media.com/wp-content/uploads/ihk-pruefungszeugnis.gif' alt='IHK Pr&#252;fungszeugnis' title='IHK Pr&#252;fungszeugnis' style='float: right' />Mediengestalter sind sowohl in Industrie wie Handwerk t&auml;tig&#160;&#8211; haupts&auml;chlich in Marketing&#8209; und Kommunikationsagenturen, Designstudios, Mediendienstleistern, Verlagen und anderen Unternehmen der Druck&#8209; und Medienwirtschaft sowie in den Abteilungen f&uuml;r Marketing&#8209; und Kommunikation von Unternehmen und &ouml;ffentlichen Institutionen.</p>
<p><strong>Einige Punkte waren in dieser Ausbildung aber noch nicht optimal gel&ouml;st.</strong><span id="more-38"></span></p>
<p>Die Sch&uuml;ler konnten zwischen vier Fachrichtungen w&auml;hlen: <em>Medien-Operating, Medien-Design, Medien-Beratung</em> und <em>Medien-Technik.</em> Dabei w&auml;hlten ca.&#8201;75&#8201;% der Auszubildenden das Modul Design&#160;&#8211; in der Praxis gefragt war jedoch weniger das Erstellen von Designkonzepten, sondern eher das Operating, also das fachm&auml;nnische Aufbereiten und Bearbeiten von Mediendaten. </p>
<p>Der in einigen Teilen etwas vage formulierte Lehrplan konnte der Verw&auml;sserung der Fachrichtungen nicht entgegenwirken. Besonders die Berufsschulen taten sich damit sehr schwer. Dass zeitweise um das Jahr 2000 von der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit zu viele Umsch&uuml;ler in diesen Ausbildungsberuf geschickt wurden, versch&auml;rfte die Situation noch weiter.</p>
<p><strong>Seit August 2007 ist die Ausbildung zum Mediengestalter nun neu geordnet!</strong></p>
<p>Augenf&auml;lligste &Auml;nderung ist der neue Name: Aus »Medien&shy;gestalter Print/Nonprint« wurde »Mediengestalter Digital und Print« (das »und« soll den crossmedialen Ansatz betonen).</p>
<p>Au&szlig;erdem werden die Fachrichtungen neu aufgeteilt; statt der bisherigen vier Module sind es nur noch drei: <em>Beratung und Planung, Konzeption und Visualisierung, Gestaltung und Technik.</em> Damit sollen die einzelnen T&auml;tigkeitsfelder besser voneinander abgegrenzt werden.<br />
Diese Aufteilung der Fachrichtungen gef&auml;llt uns, schlie&szlig;lich haben auch wir bei aurum:media von Anfang an unsere T&auml;tigkeitsfelder &auml;hnlich gegliedert.</p>
<p><strong>Besonders sinnvoll finden wir die Aufwertung von Gestaltungsgrundlagen.</strong> So wird f&uuml;r Typografie wesentlich mehr Zeit verwendet als noch vor der Neuordnung, immerhin insgesamt ein halbes Jahr der Ausbildung. </p>
<p>In den ersten zwei Jahren wird f&uuml;r alle Module die Ausbildung gleich sein; hier werden die Grundlagen vermittelt. Im <span class="hwzr cent">3. Jahr</span> k&ouml;nnen sich die Auszubildenden mit Wahlqualifikationen spezialisieren, um sich den verschiedenen Bed&uuml;rfnissen der Medienunternehmen anzupassen, z.B. Bildbearbeitung, datenbankbasierte Medienproduktion, Systembetreuung, Geografik, aber auch Musiknotenherstellung und Fotogravur&shy;zeichnung. </p>
<p>Auch die Pr&uuml;fungsdurchf&uuml;hrung wurde durch einen bundes&shy;einheitlichen Termin verbessert. Die Fragen, bzw. deren Antworten, k&ouml;nnen dann nicht mehr im Internet ver&ouml;ffentlicht werden, um Absolventen anderer Bundesl&auml;nder einen Vorteil zu verschaffen.<br />
Vom Examinanden erstellte Designkonzepte m&uuml;ssen nun in einer 30-min&uuml;tigen Pr&auml;sentation dargestellt werden. Ein Sperrfach gibt es nun nicht mehr, daf&uuml;r muss zuk&uuml;nftig sowohl in Praxisf&auml;chern als auch in Gesamt ein »ausreichend« erzielt werden.</p>
<p>Nicht nur als Mitglied des Pr&uuml;fungsausschuss Mediengestalter der <span class="caps">IHK</span> M&uuml;nchen und Oberbayern begr&uuml;&szlig;e ich diese neue Entwicklung sehr. Wir sind schon gespannt, inwieweit sich die Qualit&auml;t der Ausbildung zum Mediengestalter verbessern wird.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://aurum-media.com/news/die-neuen-mediengestalter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kritische W&#252;rdigung der »Qualit&#228;tskriterien f&#252;r gute Typografie«</title>
		<link>http://aurum-media.com/news/kritische-wuerdigung-der-qualitaetskriterien-fuer-gute-typografie/</link>
		<comments>http://aurum-media.com/news/kritische-wuerdigung-der-qualitaetskriterien-fuer-gute-typografie/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Jul 2007 10:27:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Bundscherer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Typografie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://aurum-media.com/news/kritische-wuerdigung-der-qualitaetskriterien-fuer-gute-typografie/</guid>
		<description><![CDATA[Das Forum Typografie hat eine Erkl&#228;rung mit dem Titel »Qualit&#228;tskriterien f&#252;r gute Typografie« ver&#246;ffentlicht (die Sie u.&#8202;a. in unserem Downloadbereich als RTF-Dokument herunterladen k&#246;nnen). 
aurum:media unterst&#252;tzt die »Qualit&#228;tskriterien f&#252;r gute Typografie«. Diese Erkl&#228;rung ist wichtig und richtig!
Wir wissen aber auch: Gute Typografie, insbesondere hochwertige Meisterleistungen, lassen sich nicht immer in feste Regeln fassen. Neben den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://aurum-media.com/wp-content/uploads/forum-typografie.gif' alt='Forum Typografie' style='float: right' /><em>Das Forum Typografie hat eine Erkl&auml;rung mit dem Titel »Qualit&auml;tskriterien f&uuml;r gute Typografie« ver&ouml;ffentlicht (die Sie u.&#8202;a. in unserem <a href='http://aurum-media.com/downloads/'>Downloadbereich</a> als <span class="caps">RTF</span>-Dokument herunterladen k&ouml;nnen). </em></p>
<p>aurum:media unterst&uuml;tzt die »Qualit&auml;tskriterien f&uuml;r gute Typografie«. Diese Erkl&auml;rung ist wichtig und richtig!</p>
<p><strong>Wir wissen aber auch:</strong><span id="more-40"></span> Gute Typografie, insbesondere hochwertige Meisterleistungen, lassen sich nicht immer in feste Regeln fassen. Neben den obligatorischen fundierten Kenntnissen von Gestaltungs&shy;grundlagen ben&ouml;tigt jeder gute Gestalter auch handwerkliches Geschick, Talent und vor allem die F&auml;higkeit zum Querdenken und Neuvernetzen.<br />
Auch wenn eine »Typografie der Mitte« manchmal seine Berechtigung hat &ndash; w&uuml;rde es nur <em>Richtig</em> und <em>Falsch</em> geben, dann w&auml;re die Inszenierung von Mitteilungen nicht halb so befriedigend. </p>
<p>So vielseitig heutzutage die Anforderungen an uns Dienstleister sind, so vielseitig m&uuml;ssten also auch Qualit&auml;tskriterien f&uuml;r gute Typografie definiert sein. In einem solchen Regelwerk w&uuml;rde man aber schnell die &Uuml;bersicht verlieren. </p>
<p><strong>Wir f&uuml;gen den Qualit&auml;tskriterien daher nur zwei Anmerkungen hinzu, die wir allerdings f&uuml;r wesentlich halten.</strong> <!--more--></p>
<p>Menschen sind keine Automaten!<br />
Ebenso wichtig wie die Kenntnisse der gestalterischen Systeme ist auch ein Bewusstsein der Unsystematik. Es gibt Dinge, die nicht nach unserer Gewohnheit funktionieren. Manchmal sind gerade Regelverst&ouml;&szlig;e Ursprung einer gro&szlig;en Idee! Qualit&auml;t entsteht oft gerade dort, wo Regeln bewusst (!) verletzt werden. Neben der Aufgabe, Ordnung in das Chaos zu bringen hat Typografie also manchmal auch die Aufgabe, Chaos in die Ordnung zu bringen &ndash; zum Beispiel damit eine Gestaltung Aufsehen erregt oder l&auml;ngere Zeit im Ged&auml;chtnis bleibt.</p>
<p>Dar&uuml;ber hinaus hat eine qualit&auml;tsvolle Typografie frei nach Giambattista Bodoni nur dann <em>»Anmut, wenn sie nicht mit Unlust und Hast, auch nicht mit M&uuml;he oder Flei&szlig;, sondern mit Lust und Liebe erstellt wurde«.</em> Dies scheint uns &uuml;berhaupt die Wichtigste aller »Regeln« dieser n&uuml;tzlichen und sch&ouml;nen Kunst zu sein.<br />
Wir Typografen sind auch Triebt&auml;ter!</p>
<p>Wir hoffen, dass die Initiative »Qualit&auml;tskriterien f&uuml;r gute Typografie« qualitativ hochwertige Typografie verst&auml;rkt in das Bewusstsein der Schriftanwender und Informationskonsumenten r&uuml;ckt, zur Besch&auml;ftigung mit ihr anregt und nicht zuletzt diese kritische W&uuml;rdigung zu einer offenen Diskussion beitr&auml;gt.</p>
<p>Dieser Text kann hier ebenfalls <a href='http://aurum-media.com/downloads/'>als <span class="caps">RTF</span>-Dokument heruntergeladen</a> werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://aurum-media.com/news/kritische-wuerdigung-der-qualitaetskriterien-fuer-gute-typografie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Deutsche Umlaute f&#252;rs Ausland</title>
		<link>http://aurum-media.com/news/deutsche-umlaute-im-ausland/</link>
		<comments>http://aurum-media.com/news/deutsche-umlaute-im-ausland/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2007 11:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Bundscherer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Typografie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://aurum-media.com/news/deutsche-umlaute-im-ausland/</guid>
		<description><![CDATA[Dieser Artikel kl&#228;rt anhand der Schreibweise der Stadt "M&#252;nchen", wie mit deutschen Diakritische Zeichen und Umlauten in fremdsprachlichen Publikationen umgegangen wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine befreundete Kollegin hat uns per Mail eine Frage gestellt:</p>
<blockquote><p>
Es geht um die Schreibweise von z.&#8202;B. »M&uuml;nchen« im Absender, wenn man Visitenkarten macht, die &uuml;berwiegend im englischsprachigen Ausland eingesetzt werden.</p>
<p>Mein Kunde schreibt dann »Muenchen«, den Namen aber wieder mit »&ouml;« z.&#8202;B. »Sch&ouml;n«.</p>
<p>Das ist doch unlogisch, oder? Gibt es eine Regel daf&uuml;r? Wie macht Ihr das?
</p></blockquote>
<p>Hier unsere Antwort: <span id="more-27"></span></p>
<blockquote><p>
Ich schlage Dir die, aus unserer Sicht, einzigen zwei g&uuml;ltigen M&ouml;glichkeiten vor.</p>
<p>Entweder die korrekte englische Schreibweise, also »Munich«, oder die korrekte deutsche Schreibweise, also »M&uuml;nchen«.</p>
<p> &nbsp; </p>
<p>Die unsch&ouml;ne Schreibweise »Muenchen« ist nichts anderes als eine Vergewaltigung des Stadtnamens.</p>
<p>Diese stammt noch aus den Zeiten, als Adressen noch mit Schreibmaschinen geschrieben wurden, welche nur eine sehr begrenzte Anzahl an m&ouml;glichen Zeichen darstellen konnten. Auch die ersten Computersysteme konnten aufgrund des begrenzten Zeichensatzes (z.&#8202;B. <span class="caps">ASCII</span> mit nur 95 druckbaren Zeichen) nicht alle Buchstaben verarbeiten. <span class="caps">ASCII</span> war auch in den Anf&auml;ngen des Internets der »kleinste gemeinsame Nenner«.</p>
<p>Heute werden Adressen nicht mehr so h&auml;ufig von Hand abgeschrieben, sondern einfach mit Copy&#8201;&#38;&#8201;Paste &uuml;bernommen. Au&szlig;erdem k&ouml;nnen auch die auf der Tastatur nicht-aufgedruckten Zeichen meist &uuml;ber entsprechende Tastenkombinationen, Men&uuml;befehle oder kleine Hilfsprogramme eingef&uuml;gt werden.</p>
<p>Die Anzeige, Verarbeitung, &Uuml;bertragung und Archivierung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diakritisches_Zeichen" class="extern">Akzentbuchstaben</a> (Diakritische Zeichen), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Umlaut" class="extern">Umlauten</a> und anderen nationalen Sonderzeichen stellt, heute in Zeiten von <a href="http://unicode.org/standard/translations/german.html" title="Was ist Unicode?" class="extern">Unicode</a> (&uuml;ber vier Milliarden m&ouml;gliche Zeichen), f&uuml;r keine ernstzunehmende Software oder Datenbank mehr ein Problem dar.</p>
<p> &nbsp; </p>
<p>Ob man bei der englischen Schreibung (Munich) dann auch eine »Stra&szlig;e« als »Strasse« schreiben sollte (was sehr h&auml;ufig gemacht wird), kann man vielleicht diskutieren. Aber das »<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Scharfes_S" class="extern">Scharfe S</a>« ist f&uuml;r einen englischsprachigen Ausl&auml;nder auch nur ein weiteres deutsches Sonderzeichen.</p>
<p>Grunds&auml;tzlich w&uuml;rde ich es selbst aber nicht wollen, dass beispielsweise eine spanische Firma f&uuml;r mich eine eigene eingedeutschte Version seiner Visitenkarten erstellen w&uuml;rde, nur weil ich vielleicht zu bl&ouml;d bin, ›spanische‹ Akzente richtig auf die Buchstaben zu setzen.</p>
<p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e aus der Senefelderstra&szlig;e!
</p></blockquote>
<p>Wie Umlaute und Sonderzeichen am besten unter Mac<span class="caps">OS</span> und Windows eingegeben werde k&ouml;nnen, erfahren Sie u.a. <a href="http://www.typografie.info/typowiki/index.php?title=Sonderzeichen_eingeben" title="TypoWiki: Sonderzeichen eingeben" class="extern">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://aurum-media.com/news/deutsche-umlaute-im-ausland/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kein lorem ipsum!</title>
		<link>http://aurum-media.com/news/kein-lorem-ipsum/</link>
		<comments>http://aurum-media.com/news/kein-lorem-ipsum/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Apr 2007 10:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Bundscherer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Typografie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://aurum-media.com/news/kein-lorem-ipsum/</guid>
		<description><![CDATA[Die zwei folgenden Texte aus der Linotype-Post von Juni&#160;1959 haben mir nicht nur inhaltlich gefallen&#160;&#8211; sie zeigen auch sch&#246;n mehrere Gesetzm&#228;&#223;igkeiten, die bei der Auswahl von Schriften durch Blindtexte bzw. bei der Gestaltung von Schriften selbst relevant sind. 
»Deshalb habe ich oft den Eindruck, dass von alledem, was menschlicher Flei&#223; f&#252;r die Gestaltung des Lebens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die zwei folgenden Texte aus der Linotype-Post von Juni&nbsp;1959 haben mir nicht nur inhaltlich gefallen&#160;&#8211; sie zeigen auch sch&ouml;n mehrere Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten, die bei der Auswahl von Schriften durch Blindtexte bzw. bei der Gestaltung von Schriften selbst relevant sind. <span id="more-26"></span></p>
<blockquote><p>»Deshalb habe ich oft den Eindruck, dass von alledem, was menschlicher Flei&szlig; f&uuml;r die Gestaltung des Lebens erfunden hat, nichts so n&uuml;tzlich sei als der Gebrauch der Buchstaben, und dass keine Kunst hervorragender sei als die Bet&auml;tigung der Drucker. Was ist denn begl&uuml;ckender, als mit den gebildetsten und zugleich verehrungsw&uuml;rdigsten Pers&ouml;nlichkeiten, so oft du Lust versp&uuml;rst, zu plaudern und den Geist, den Charakter, das Denken, Wollen und Handeln derer, die vor uns lebten, so gut zu kennen, als ob man gleichzeitig mit ihnen gelebt h&auml;tte?« Erasmus&nbsp;von&nbsp;Rotterdam</p></blockquote>
<p>Nun noch einmal derselbe Text auf Lateinisch:</p>
<blockquote><p>»Quamobrem mihi s&aelig;pe videri solet inter omnia, qu&aelig; in usum vit&aelig; mortalium industria reperit, nihil esse utilius quam usum literarum, neque ullam artem pr&aelig;stantiorem opificio typographorum. Quid enim felicius quam cum eloquentissimis simul&#8201;&#38;&#8201;sanctissimis viris, quoties lubitum est, confabulari, neque minus habere perspectum illorum, qui ante nos vixerunt, ingenium, mores, cogitationes, studia, facta, quam simultis annis egisses cum illis consuetudinem?« Erasm.&nbsp;Roterodam</p></blockquote>
<p>Verwendet wird beide Male dieselbe Schrift. Die Wirkung des lateinischen Textes ist aber eine ganz andere&#160;&#8211; ganz so, als sei dieser aus einer ganz anderen Schrift oder mit typografischen Modifikationen gesetzt!</p>
<p>Hauptverantwortlich daf&uuml;r sind (neben der H&auml;ufung der senkrechten Striche) vor allem die kaum vorkommenden Versalien. Im Lateinischen werden nur Eigennamen bzw. ihre Ableitungen gro&szlig; geschrieben und meist Satz&#8209; bzw. Versanf&auml;nge (daneben noch die Namen der Monate und evtl. Hervorhebungen). So bekommt der zweite Text eine ruhige, eher bandartige Zeilenwirkung.</p>
<p>Deutsch ist dagegen eine Sprache mit ausgesprochen vielen Versalien. Dies ist auch der Grund daf&uuml;r, dass nichtdeutsche Schriften traditionell eine kleinere Versalh&ouml;he im Bezug zu den Gemeinen besa&szlig;en als deutsche Schriften. In Texten mit wenigen Versalien w&uuml;rden zu hohe Versalien noch st&ouml;render aus dem Satz herausschauen. </p>
<p>Bereits in der Renaissance hat man erkannt, dass Versalien &#8211;&#160;um nicht zu plump zu wirken&#160;&#8211; sogar kleiner als die Oberl&auml;nge der Kleinbuchstaben sein m&uuml;ssen. Auch heute ist in Schriften mit Renaissance-Charakter das ›h‹ h&ouml;her als das ›H‹.</p>
<p>Auch die nordamerikanische Schriftgie&szlig;erei <span class="caps">ITC</span> zeichnete bis in den 80er Jahren des <span class="hwzr cent">20. Jahrhunderts</span> ihre Schriften mit relativ hoher x-H&ouml;he (bzw. im Verh&auml;ltnis dazu relativ kleiner Versalh&ouml;he).<br />
Heutzutage werden Schriften grunds&auml;tzlich f&uuml;r den internationalen Markt erstellt&#160;&#8211; z.&#8202;B. k&ouml;nnen <a href="http://www.germantype.com/cms/front_content.php?idart=198" class="extern"><span class="caps">GTF</span>-Pro-Schriften</a> in &uuml;ber 45&nbsp;Sprachen verwendet werden!</p>
<p>Will man also eine Schrift testen, sollte man auf keinen Fall einen nichtssagenden Blindtext oder anderssprachige Texte verwenden (z.&#8202;B. nicht »asdf asdf«, »<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lorem_ipsum" class="extern">Lorem ipsum&#8230;</a>« oder »<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_quick_brown_fox_jumps_over_the_lazy_dog" class="extern">The quick brown fox&#8230;</a>&laquo;), sondern immer einen Text in der Sprache, f&uuml;r die eine Schrift sp&auml;ter auch verwendet werden soll! </p>
<p>Viele gute (lizenzfreie) deutsche Texte findet man z.&#8202;B. im <a href="http://gutenberg.spiegel.de/" class="extern">Projekt Gutenberg</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://aurum-media.com/news/kein-lorem-ipsum/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

