Typografie
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And per se Haiti!

Das &- bzw. &-ZeichenFONTAID IV (englisch: ampersand von »and per se and«) war für Typografen, Schriftgestalter und Designer schon immer ein ganz besonderes Zeichen. Liegt es daran, dass diese Glyphe kein Buchstabe ist, aber dennoch heute noch so selbstver­ständlich verwendet wird? Oder an den vielen möglichen zum Teil fantastischen Erscheinungs­formen dieses Zeichens?

Font Aid IV - Come Together - 1

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Ein Magazin für alphabete Kultur

escehaeriefte - TitelWir lieben Schrift und Typografie! Natürlich weckte der im Herbst 2008 von der Typo­graphischen Gesellschaft München (tgm) ausgeschriebene Profi­workshop unser Interesse. Hierbei ging es darum, diese Faszination einzufangen und in einem Magazin zu veröffentlichen.

Geleitet bzw. moderiert wurde der Workshop von Horst Moser und Boris Kochan. Vorab mussten jedoch aus über 40 Bewerbern aus ganz Deutschland zwölf Gestalter ausgewählt werden, die dieses Vorhaben zusammen umsetzen sollten. Eine Wahl der federführenden Personen fiel auf unseren Kollegen Michael Bundscherer.

Die beteiligten Gestalter haben es sich nicht einfach gemacht. Schließlich wollte man keine weitere schnöde Fachpublikation etablieren, sondern ein populäres Magazin, das kurzweilig und hintergründig Schrift als Ausgangspunkt für die Erforschung unseres Alltags, unserer Umwelt nimmt. Michi Bundscherer hat zum Profi­workshop einige Fotos bei Flickr veröffentlicht.
Einen ersten Eindruck zum Magazin konnte man auch schon durch den mehrseitigen Artikel in der Zeitschrift Novum (Ausgabe 05⁄09) gewinnen.

Jetzt ist das Magazin mit dem etwas ungewöhnlichen Namen »ESCEHAERIEFTE. Magazin für alphabete Kultur« (also eS Ce Ha eR I eF Te) nach monatelanger Arbeit endlich fertig: Es macht richtig Spaß, sich mit den 120 Seiten zu beschäftigen. Respekt!

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Lies keine Oden, mein Sohn, lies die Fahrpläne …

Noch sind Exemplare des Posters „Fahrplan zur Typografie“ vorhanden. Gestaltet mit der Phoenica, eine Schrift, die der Schrift­designer Ingo Preuß im Rahmen einer Veranstaltung der Typographischen Gesellschaft München (tgm) vorgestellt hat.

Bei Interesse senden wir Ihnen gerne ein Exemplar für 15 Euro zu (inkl. Mwst., zuzüglich Versandkosten). Schreiben Sie uns – über unser Kontaktformular oder per E-Mail.

Investieren in Typografie

Logo der Typographische Gesellschaft München e.v. (tgm)Die »Typographische Gesellschaft München e.v. (tgm)« steht für Qualität und Bildung in der schriftlichen Kommunikation. Sie ist in Europa nicht nur die älteste, sondern auch größte Einrichtung ihrer Art.

Die tgm vertritt Werte, die auch uns wichtig sind. Daher ist es uns – als Agentur mit den Schwerpunkten Konzeption, Gestaltung, Satz und Lithografie – ein Anliegen, sie im Rahmen eines kulturellen Engagements dabei zu unterstützen.

tgm Vier SeitenSeit November 2006 erstellen wir, in Zusammenarbeit mit dem Chefredakteur Michael Lang, regelmäßig die tgm-Mitgliederzeitschrift »Vier Seiten«. Michael Bundscherer recherchiert darüber hinaus Termine und Web-Links und steuert manche Abbildung bei.

Auf die Anfrage der Typographischen Gesellschaft, die Gestaltung und Produktion der Halbjahresprogramme zum Jahresthema »Wurzeln & Triebe« zu übernehmen, fühlten wir uns geehrt und sagten spontan zu.

Wir entschieden uns für sehr aufwendige, aber auch auffällige Lösungen. Die Aufgaben beinhalteten dabei die visuelle Konzeption, Design, Satz, Lithografie und auch Lektorat. Design-Zitate und eigenes Bildmaterial flossen ebenso mit ein.

tgm Halbjahresprogramme 2007⁄2008

Die erste Ausgabe »September 2007 bis März 2008« mit einer Druckveredelung durch »Lackeffekte« wurde von Foag & Lemkau GmbH gedruckt. Beim zweiten Halbjahresprogramm »März bis August 2008« wurde die Titelseite Hoch‑ und Tiefgeprägt – um einen genauen Passer zu erreichen in lediglich einem Arbeitsgang. Auf Wunsch des 1. Vorsitenden der tgm wurden von diesem Titel zwei verschiedene Varianten gefertigt. Die Umsetzung übernahm die Druckerei Eberl GmbH.

Im Rahmen der beiden Halbjahresprogramme wurden zu den zwei tgm-Veranstaltungen »50 Jahre Helvetica – Film und Fest« und »TypeWalk München – ein typografischer Spaziergang« von uns die Logos kreiert.

TypeWalk München – ein typografischer Spaziergang
50 Jahre Helvetica – Film und Fest



Dieses Engagement fand bereits ein großes Echo. Die Designzeitschrift novum, der Druckspiegel, das VALUE Magazin, Fontblog.de und viele andere berichteten von den »Vier Seiten« bzw. den »Halbjahresprogrammen«. Es freut uns, dass seit letztem Jahr die Mitgliederanzahl der »Typographischen Gesellschaft München e.v. (tgm)« spürbar angestiegen ist.

Die neuen Mediengestalter

Der Ausbildungsberuf Mediengestalter existiert in dieser Form seit 1998. Hier wurden unter anderem traditionsreiche Berufe wie der des Schriftsetzers integriert. Seitdem haben ca. 30 000 Absolventen diese anspruchsvolle Ausbildung abgeschlossen.

IHK PrüfungszeugnisMediengestalter sind sowohl in Industrie wie Handwerk tätig – hauptsächlich in Marketing‑ und Kommunikationsagenturen, Designstudios, Mediendienstleistern, Verlagen und anderen Unternehmen der Druck‑ und Medienwirtschaft sowie in den Abteilungen für Marketing‑ und Kommunikation von Unternehmen und öffentlichen Institutionen.

Einige Punkte waren in dieser Ausbildung aber noch nicht optimal gelöst. (weiterlesen…)

Kritische Würdigung der »Qualitätskriterien für gute Typografie«

Forum TypografieDas Forum Typografie hat eine Erklärung mit dem Titel »Qualitätskriterien für gute Typografie« veröffentlicht (die Sie u. a. in unserem Downloadbereich als RTF-Dokument herunterladen können).

aurum:media unterstützt die »Qualitätskriterien für gute Typografie«. Diese Erklärung ist wichtig und richtig!

Wir wissen aber auch: (weiterlesen…)

Deutsche Umlaute fürs Ausland

Eine befreundete Kollegin hat uns per Mail eine Frage gestellt:

Es geht um die Schreibweise von z. B. »München« im Absender, wenn man Visitenkarten macht, die überwiegend im englischsprachigen Ausland eingesetzt werden.

Mein Kunde schreibt dann »Muenchen«, den Namen aber wieder mit »ö« z. B. »Schön«.

Das ist doch unlogisch, oder? Gibt es eine Regel dafür? Wie macht Ihr das?

Hier unsere Antwort: (weiterlesen…)

Kein lorem ipsum!

Die zwei folgenden Texte aus der Linotype-Post von Juni 1959 haben mir nicht nur inhaltlich gefallen – sie zeigen auch schön mehrere Gesetzmäßigkeiten, die bei der Auswahl von Schriften durch Blindtexte bzw. bei der Gestaltung von Schriften selbst relevant sind. (weiterlesen…)